Archiv - 2025


Stimmungsvolle Adventsfeier in Achdorf – Nikolaus erhält Unterstützung von Stadträtin Patricia Steinberger

Adventsfeier
Foto: Anja König
v. l.: Hans Böhm, Harald Beer, Gerd Steinberger, Patricia Steinberger

Der Adventsmarkt des Bürgervereins Achdorf beim Zollhaus war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Mehr als 150 Besucher:innen strömten am Freitagabend auf den festlich geschmückten Biergartenplatz, um gemeinsam die vorweihnachtliche Stimmung zu genießen. Mit Glühwein, Bratwürstl, selbstgemachten Leckereien und einem abwechslungsreichen Programm wurde der traditionelle Adventsmarkt zu einem gemütlichen Treffpunkt für Jung und Alt.

Wie in den vergangenen Jahren sorgten die Kinder der Grundschule Carl-Heiss unter der Leitung ihres Musiklehrers Matthias Santl mit stimmungsvollen Weihnachtsliedern für den musikalischen Auftakt. Hans Böhm las anschließend besinnliche und humorvolle Weihnachtsgeschichten vor, die bei den Gästen großen Anklang fanden.

Für besondere Freude bei den kleinen Besucher:innen sorgte wieder der Nikolaus – in diesem Jahr mit prominenter Unterstützung: Stadträtin Patricia Steinberger hatte sich der Nikolaus (alias Harald Beer) als Helferin auserkoren. Gemeinsam verteilten die beiden süße Schokonikoläuse an die Kinder. Leuchtende Augen und herzliche Lacher waren ihr schöner Erfolg.

Auch kulinarisch wurde den Gästen einiges geboten. Am Glühweinstand sorgten Stadträtin Anja König sowie Ingrid und Steven Keller für warme Getränke und gute Laune. Am Verkaufsstand boten Ann Meißner und Gisela Bogner weihnachtliche Handarbeiten, Adventsgestecke und kleine Geschenke an. Für den herzhaften Genuss am Grillstand waren Elisabeth Huber, Stefan Marbach und Bernhard Haupt zuständig, die mit Bratwürstln und Semmeln für zufriedene Gäste sorgten.

Der Vorsitzende des Bürgervereins, Stadtrat Gerd Steinberger, zeigte sich am Ende der Veranstaltung hochzufrieden:
„Ich freue mich riesig über den großen Zuspruch und die tolle Stimmung. Unser Adventsmarkt zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie stark das Miteinander in unserem Stadtteil ist. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, ohne deren Engagement dieser stimmungsvolle Abend nicht möglich wäre.“

Rund um die große Feuerschale kamen Nachbarn, Familien und Freund:innen ins Gespräch, genossen den Glühwein und stimmten sich gemeinsam auf die Weihnachtszeit ein. Der Adventsmarkt des Bürgervereins Achdorf bleibt damit ein Höhepunkt im Stadtteilleben – ein Ort, an dem Gemeinschaft und Zusammenhalt spürbar und sichtbar werden.

Anja König, Schriftführerin

Gedenken am Kriegerdenkmal in Achdorf – Mahnung zum Frieden

Am Vorabend des Volkstrauertages fand in Achdorf die traditionelle Gedenkveranstaltung für die gefallenen Soldaten beider Weltkriege und die Opfer von Krieg und Gewalt statt. Der Bürgerverein Achdorf e.V. hatte wie jedes Jahr zur Messe in Alt St. Margaret und zur anschließenden Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal eingeladen.

Volkstrauertag
Rede des ersten Vorsitzenden
des Bürgervereins Achdorf, Gerd Steinberger

Die Messe wurde von Dekan Alexander Blei, dem Leiter des Pfarrverbands Achdorf–Kumhausen, feierlich gestaltet. Im Anschluss versammelten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger am Kriegerdenkmal, wo der erste Vorsitzende des Bürgervereins Achdorf, Gerd Steinberger, in seiner Rede eindringlich an die Verantwortung jedes Einzelnen für den Frieden erinnerte.

„Wieder stehen wir hier, um den Opfern von Kriegen und Gewalt zu gedenken“, begann Steinberger seine Ansprache. Er zeigte sich tief besorgt angesichts der weltweiten Konflikte und mahnte: „Täglich werden unschuldige Menschen auf Befehl von gewissenlosen Machthabern getötet – Männer, Frauen und Kinder.“ Steinberger stellte die Frage, ob der Mensch aus der Geschichte gelernt habe, und zitierte den verstorbenen Papst Franziskus: „Kriege sind niemals unvermeidbar, Frieden ist immer möglich.“

Besonders bewegend wurde die Rede, als Steinberger persönliche Erinnerungen an seine eigene Familie teilte: Sein Großvater habe im Zweiten Weltkrieg drei Söhne verloren. „Ich gäbe viel, wenn ich ihn heute fragen könnte: War es das wert? War es vermeidbar?“ – mit diesen Worten machte er deutlich, dass Krieg immer Leid und Verlust bedeutet und niemals eine Lösung sein kann.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Stadtkapelle Landshut unter der Leitung von Bernhard Schuder sowie dem Männerchor Achdorf. Begleitet wurde die Veranstaltung auch durch den Löschzug 3 (Achdorf) der Feuerwehr Landshut, das Technische Hilfswerk (THW) und weitere Achdorfer Vereine, die gemeinsam mit dem Bürgerverein Achdorf die Tradition des Gedenkens pflegen.

Wie in jedem Jahr hatten viele Anwohner Kerzen in ihre Fenster gestellt und rund um das Kriegerdenkmal angezündet – ein stilles Zeichen der Verbundenheit und des Friedens.

Steinberger schloss seine Rede mit einem eindringlichen Appell: „Die Mahnung ist an diejenigen gerichtet, die die Zeichen der Zeit nicht wahrnehmen wollen. Halten wir es wie Papst Franziskus: Krieg ist niemals unvermeidlich – seien wir nicht gleichgültig.“

Bürgerverein Achdorf bestätigt Vorstandschaft und blickt auf ein aktives Vereinsjahr zurück

Der Bürgerverein Achdorf hielt am 24. 10. 2025 seine jährliche Mitgliederversammlung in der Gaststätte Zum Zollhaus ab. Vorsitzender Gerd Steinberger konnte zahlreiche Mitglieder begrüßen und freute sich, dass als Ehrengäste auch Schwester Sarah-Maria Huber (Dipl. Soz. Päd. (FH)) und die beiden Stadträtinnen Patricia Steinberger und Anja König anwesend waren.

Vorstandschaft 2025
Vorstandschaft 2025

In seinem Bericht blickte Steinberger auf ein erneut ereignisreiches Vereinsjahr zurück. Der Bürgerverein zählt aktuell 185 Mitglieder – ein leichter Zuwachs trotz dreier Todesfälle und eines Austritts. Zu den vielfältigen Veranstaltungen seit der letzten Mitgliederversammlung gehörten unter anderem die Gedenkfeier zum Volkstrauertag, der beliebte Adventstreff beim Zollhaus, die Feierabendmusik im Januar, der humorvolle Abend „G’redt und G’spuit“, die Gedenkmesse für die Verstorbenen des Vereins sowie der Seniorennachmittag mit dem Sänger Sebastian Ludwig und dem Zauberer „Helly“. Auch die traditionelle Maiandacht am Kühberg fand wieder regen Zuspruch. Leider musste der geplante Bürgertreff im August wetterbedingt abgesagt werden.

Neben den Veranstaltungen standen auch wieder zahlreiche Arbeitseinsätze an: So werden der Denkmalsplatz und der Platz beim Bildstöckl am Kühberg regelmäßig gepflegt, das Bücherhäusl zweimal jährlich gereinigt und neu bestückt sowie die Hundekotbeutelspender laufend betreut. „Ich bin nach wie vor begeistert, wie viele Mitglieder sich mit Tatkraft, Kreativität und Zeit einbringen – ob bei Arbeitseinsätzen, kulturellen Beiträgen oder organisatorischen Aufgaben“, betonte Steinberger. Ein besonderer Dank ging an die Spender Georg und Gertrud Neumeier sowie Günther Stillger, deren Unterstützung viele Aktivitäten erst möglich macht.

Nach den Berichten der Kassiererin, der Revisoren und der Entlastung der Vorstandschaft stand die Neuwahl an. Unter der Wahlleitung von Anja König wurde die Vorstandschaft für die kommenden drei Jahre wie folgt gewählt: 1. Vorsitzender: Gerd Steinberger, 2. Vorsitzende: Elisabeth Huber, Kassiererin: Gisela Bogner, Schriftführerin: Anja König, Mitgliederbeauftragter: Steven Keller, Beisitzer: Hans Böhm, Patrick Schmidt, Bernhard Tobias Kammermeier und Gerhard Graf, Revisoren: Richard Malec und Stefanie Kammermeier.

Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Alfred Abstreiter und Heinz-Peter Bernert wurden mit Dankesworten und einem kleinen Geschenk verabschiedet.

Abschließend gab Steinberger einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen. Neben der Gedenkmesse und Kranzniederlegung zum Volkstrauertag am 15. November wird der Bürgerverein auch wieder den beliebten Adventstreff am 28. November 2025 beim Zollhaus organisieren. Für das Jahr 2026 ist bereits ein abwechslungsreiches Programm mit kulturellen, geselligen und geschichtlichen Terminen in Vorbereitung. „Wir wollen auch künftig das gesellschaftliche Leben in Achdorf aktiv gestalten und Orte der Begegnung schaffen“, so Steinberger zum Abschluss.

Anja König, Schriftführerin

Bürgerverein Achdorf spendet 1.500 Euro für die Sanierung der Pfarrkirche St. Margaret
Ein Zeichen der Verbundenheit mit dem Stadtteil und seiner Kirche

Eine freudige Überraschung erlebte Pfarrer Alexander Blei dieser Tage: Der Bürgerverein Achdorf übergab eine Spende in Höhe von 1.500 Euro für die laufende Sanierung der Pfarrkirche St. Margaret. Sichtlich erfreut nahm der Pfarrer die Unterstützung entgegen, die direkt in die vielfältigen Renovierungsarbeiten einfließen wird.

Vorstandschaft 2025
(v.l) 2. Vorsitzende Elisabeth Huber, 1. Vorsitzender Gerd Steinberger,
Pfarrer Alexander Blei, Schriftfuhrerin Anja Konig,
Kassiererin Gisela Bogner

Seit Februar wird in St. Margaret mit großem Einsatz gearbeitet. Kirchenmaler, Elektriker, Steinmetze und Tontechniker geben sich die Klinke in die Hand – umsichtig koordiniert von Heidi Brunner, die die Bauleitung übernommen hat. Schritt für Schritt wird die Achdorfer Kirche wieder zu einem strahlenden Schmuckstück: Die Gerüste sind bereits verschwunden, frischer Kalkduft liegt in der Luft, und die gereinigten Fenster lassen das Gotteshaus in neuer Helligkeit erstrahlen.

Neben der Reinigung und dem Neuanstrich werden auch Elektroanlage, Heizung, Beleuchtung, Orgel und Beschallung erneuert – umfangreiche Maßnahmen, die hohe Kosten verursachen. Hinzu kommen unvorhergesehene Reparaturen, an der alten Glocken- und Uhrenanlage, die noch auf ihre Wiederinbetriebnahme wartet. Die Pfarrkirche St. Margaret, 1922 im neubarocken Stil nach den Plänen von Architekt Heinrich Hauberrisser erbaut, ist weit mehr als nur ein Bauwerk – sie ist für viele Achdorferinnen und Achdorfer ein Stück Heimat.

„Gerade in Zeiten, in denen vieles im Wandel ist, sind solche Orte der Gemeinschaft wichtig“, sagte Gerd Steinberger, Vorsitzender des Bürgervereins Achdorf. „Wir möchten mit unserer Spende zeigen, dass wir uns nicht nur um Grünflächen, Wege und Plätze kümmern, sondern vor allem um das, was Achdorf ausmacht – die Menschen und ihr Zusammenhalt.“

Pfarrer Blei, Pfarrverbandsleiter und Dekan, bedankte sich herzlich für die Unterstützung:
„Vergelt’s Gott an den Bürgerverein Achdorf und alle, die mithelfen, dass unsere Kirche bald wieder in ihrem alten Glanz erstrahlt. Jede Hilfe ist ein Beitrag zum Erhalt eines wichtigen Stücks unserer Geschichte.“ Mit seinem Engagement zeigt der Bürgerverein einmal mehr, dass er sich mit Herzblut für das Leben im Stadtteil Achdorf einsetzt – sei es bei der Pflege öffentlicher Plätze, der Organisation von Festen oder der Unterstützung von Einrichtungen, die das Zusammenleben stärken.

Anja König, Schriftführerin

Ein zauberhafter Nachmittag für Achdorfer Senior:innen im Zollhaus

Landshut-Achdorf. Der Bürgerverein Achdorf hatte zu einem besonderen Senior:innen-Nachmittag ins Zollhaus Landshut eingeladen – und der große Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Bei Kaffee und Kuchen erlebten die zahlreichen Gäste einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Nachmittag.

Seniorennachmittag
Foto: Sebastian Mayer
(v.l.) Gerhard Graf, Hans Böhm, Marlene Böhm, Gisela Bogner,
Sebastian Ludwig, Elisabeth Huber, Zauberer Helly (Helmut Gruber),
Anja König, Hermine Graf, Gerd Steinberger

Begrüßt wurden die Anwesenden vom ersten Vorsitzenden des Bürgervereins, Gerd Steinberger, der die Freude über den großen Zuspruch betonte. In seinen einleitenden Worten dankte er besonders dem Sponsor Günther Stillger, der mit einer großzügigen Spende diese Veranstaltung überhaupt erst möglich gemacht hatte. Stillger unterstützt den Verein jährlich, um den Senior:innen aus Achdorf einen besonderen Nachmittag zu schenken.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom jungen Sebastian Ludwig, der mit seiner Steirischen Harmonika für beste Stimmung sorgte. Die Gäste sangen und schunkelten begeistert mit – die Musik riss alle mit und sorgte für viele fröhliche Gesichter. Ein weiteres Highlight war der Auftritt von Zauberer „Helly“, der mit seinen verblüffenden Tricks und viel Charme das Publikum nicht nur zum Staunen brachte, sondern auch aktiv in seine Zauberkunst einbezog. Die interaktiven Einlagen sorgten für viel Gelächter und große Begeisterung bei Jung und Alt.

Zum Abschluss bedankte sich Gerd Steinberger herzlich bei den Künstlern für ihre eindrucksvollen Darbietungen sowie bei den Vorstandsmitgliedern Elisabeth Huber, Gisela Bogner, Anja König und Hans Böhm für die perfekte Organisation und tatkräftige Unterstützung vor Ort.

Die Rückmeldungen der Gäste waren durchweg positiv – sie zeigten sich begeistert und dankbar für diesen gelungenen Nachmittag. Wieder einmal ist es dem Bürgerverein Achdorf gelungen, Gemeinschaft zu stiften und Freude zu schenken.

Pfarrgemeinde St. Margaret feiert unter weiß-blauem Himmel – Gemeinschaft und Dank im Mittelpunkt

Am vergangenen Donnerstag fand die alljährliche Mai-Andacht in traditionellem Rah­men beim Bildstöckl am Kühberg statt. Rund 150 Gläubige und Gäste versammelten sich bei strahlendem Frühlingswetter, um gemeinsam innezuhalten und der Gottes­mutter Maria zu gedenken.

Mai-Andacht beim Bildstöckl
(v.l.) Turmbläser, Pfarrverbandsleiter und Dekan Alexander Blei,
Gerd Steinberger, 1. Vorsitzender des Bürgervereins,
und die Mitglieder des Vereins die den Platz pflegen
und das Ehepaar Neumeier, die das Bildstöckl errichtet haben

Organisiert wurde die feierliche Andacht vom Bürgerverein Achdorf unter der Leitung seines 1. Vorsitzenden, Stadtrat Gerd Steinberger. Für die stimmungsvolle musikalische Untermalung sorgte eine Gruppe der Turmbläser Landshut unter der Leitung von Horst Kirch.

Pfarrer Alexander Blei, Pfarrverbandsleiter und Dekan, hielt die Predigt und stellte die Bedeutung von Verbundenheit und einem offenen Miteinander in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Die Andacht stand ganz im Zeichen der Mutter Gottes. Blei erinnerte zudem daran, dass der Pfarrverband Achdorf-Kumhausen im Jahr 2014 gegründet wurde. Im Anschluss sprachen die Anwesenden gemeinsam das Pfarrverbandsgründungsgebet.

Ein besonderer Dank galt Georg Neumeier, der mit seiner Idee und der Umsetzung des Bildstöckls einen Ort der Besinnung und des Verweilens geschaffen hat. Er würdigte die engagierte Arbeit des Bürgervereins, insbesondere der Arbeitsgruppe um Hans Böhm, die sich um die regelmäßige Pflege der Anlage kümmert. Sein Dank galt auch der Stadtkapelle sowie der Pressesprecherin des Vereins, Anja König, für ihre zuverlässige Öffentlichkeitsarbeit.

Gerd Steinberger zeigte sich im Namen der Vorstandschaft des Bürgervereins sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Auch in diesem Jahr hat uns Petrus zur Seite gestanden, gestern noch starker Regen und heute ein wunderschöner Frühlingstag, der Sie alle zu diesem Ort geführt hat. Die stetig hohe Teilnehmerzahl ist aber auch das Ergebnis der hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten.“, bedankte er sich bei seinen Vorstandskolleg:innen. Mit den Worten „Ganz im Sinne von Patrona Bavariae, hoch überm Sternenzelt, breite deinen Mantel aus, weit über unser Land“ bedankte er sich bei allen Anwesenden.

Zum Abschluss sangen alle gemeinsam traditionell die Bayernhymne und ließen den stimmungsvollen Abend bei anregenden Gesprächen, Getränken und kleinen Snacks ausklingen. Die Mai-Andacht am Kühberg hat damit erneut eindrucksvoll gezeigt, wie gelebter Glaube und lebendige Gemeinschaft Hand in Hand gehen.

Anja König, Schriftführerin

Ein voller Saal, beste Stimmung und bayerische Wirtshauskultur: Erfolgreicher Abend bei "G'redt & G'spuit"

Bayerische Musik, Mundart und Geselligkeit - das war das Erfolgsrezept von "G'redt & G'spuit" des Bürgervereins Achdorf. Am Freitagabend fand die Veranstaltung in dem fast bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Zollhaus statt und begeisterte das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm.

G'redt & G'spuit
(v.l.) Helmut Pritzl, Karl Hausinger, Hans Böhm u. Irene Lang,
Gerd Steinberger, Roswitha Ruhland, Gisela Bogner,
Elisabeth Bauer, Christl Halbinger

Der 1. Vorsitzende des Bürgervereins, Gerd Steinberger, eröffnete den Abend mit einer herzlichen Begrüßung und freute sich über den großen Zuspruch: "Ein volles Haus zeigt, dass die bayerische Wirtshauskultur lebt. Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen einen unterhaltsamen Abend zu verbringen!"

Durch das Programm führte Gisela Bogner, die mit Charme und Witz die Künstler:innen vorstellte und für eine lockere Atmosphäre sorgte. Musikalisch glänzten Solistin Elisabeth Bauer, Christl Halbinger an der Zither und Helmut Pritzl mit seiner Harmony-Musik. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt von Gstanzlsänger Karl Hausinger, der mit seinen pointierten Versen für viele Lacher sorgte. Aber auch Roswitha Ruhland, Irene Lang und Hans Böhm begeisterten mit humorvollen Geschichten sowie Verserln in Mundart.

Die Begeisterung im Saal war spürbar - das Publikum machte nicht nur mit, sondern sang sogar begeistert mit. Die ausgelassene Stimmung und die musikalische Vielfalt sorgten für einen rundum gelungenen Abend.

Zum Abschluss bedankte sich Gerd Steinberger bei allen Mitwirkenden und Organisator:innen, die diesen Abend möglich gemacht hatten. „Ein herzliches Vergelt's Gott an unsere großartigen Künstler:innen, an meine Vorstandschaft für die Organisation und natürlich an das Team des Zollhauses für die hervorragende Bewirtung. Es war ein wunderschöner Abend, den wir sicher weiterhin in unserem Jahresprogramm fest integrieren werden!“

Mit tosendem Applaus endete der Abend - ein Beweis dafür, dass die Veranstaltung "G'redt & G'spuit" genau den Nerv des Publikums getroffen hat.

„Feierabend Musik“ beim Bürgerverein Achdorf

Der Bürgerverein Achdorf lud in das Zollhaus in Landshut zur „Feierabend Musik“ ein. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher erlebten einen kurzweiligen Abend, bei dem nicht nur musiziert, sondern auch Geschichten zum Besten gegeben wurden.

Feierabendmusik
Feierabendmusik mit Akteuren und Vorstandsmitgliedern

Die 2. Vorsitzende des Vereins Elisabeth Huber freute sich schon bei der Begrüßung über den guten Zuspruch: „Ich freue mich sehr, dass Sie so zahlreich gekommen sind und mit uns gemeinsam die urbayerische Tradition des gemeinsam ausklingenden „Feierabends“ zu pflegen.“ Den musikalischen Rahmen gestalteten Rudi Richter sowie das Quartett 22er-Klarinetten-Musik. Mit ihrer schwungvollen und zugleich einfühlsamen Volksmusik sorgten sie für eine gemütliche Atmosphäre.

Zwischen den Stücken las Gisela Bogner Geschichten vor. Sie trug die humorvolle Geschichte „Jessas – d’Sanitäter“ von Weiß Ferdl (1928) vor. Dabei wurde eindrücklich geschildert, wie aus einer harmlosen Beobachtung – Sanitäter mit einer Trage im Treppenhaus – innerhalb kürzester Zeit durch Gerüchte eine wahre Nachrichtenlawine losgetreten wird. So war am Ende gar von Mord und Totschlag die Rede, obwohl die Sanitäter lediglich in der Schneiderei eine Reparatur an der Trage vornehmen ließen.

Ein weiterer Höhepunkt war Ludwig Thomas „Auf der Elektrischen“, das eindrucksvoll zeigte, wie schnell sich Stimmungen ändern können. Für schallendes Gelächter sorgte der humorvolle Beitrag von Birgit Schönberger, die virtuos ein Gedicht über das lange Leben einer Lederhose vortrug. Rudi Richter empfahl anschließend in einer launigen Erzählung, lieber eine Kreuzfahrt zu buchen, als ins Seniorenheim zu gehen – das sei kostengünstiger und vor allem vergnüglicher. Zudem las er den Aufruf eines Ehemannes, alle Männer mögen sich zum „Aufstand“ zusammenfinden, da sie sich doch angeblich unter der Fuchtel ihrer Frauen befänden.

Der Abend zeigte wunderbar, wie Musik und Geschichten die Menschen zusammenbringen und zugleich beste Unterhaltung bieten können. Die anwesenden Vorstandsmitglieder des Bürgervereins Achdorf freuten sich über die rege Teilnahme und bedankten sich bei allen Mitwirkenden und Besucherinnen und Besuchern für den gelungenen Auftakt ins neue Veranstaltungsjahr.

Anja König, Schriftführerin